„Hilfe, mein Kind schlägt mich!“

Wie begegne ich starken Gefühlen von Kindern als Erwachsener? Wie gelingt es mir in herausfordernden Situationen für das Kind ein fester Anker zu sein? Wie gelingt mir Selbstregulation in der Co-Regulation?

Co-Regulation beginnt dort, wo ein Mensch einem anderen mit Ruhe und Präsenz begegnet. Besonders Kinder brauchen Erwachsene, die nicht sofort reagieren, bewerten oder kontrollieren, sondern bereit sind, Gefühle mit auszuhalten. Ein authentisches Gegenüber, das nicht perfekt sein muss, aber emotional erreichbar bleibt.

Wenn im Kind starke Gefühle wie Wut, Angst, Verzweiflung oder Überforderung auftauchen, brauchen Kinder an Stelle von Ratschlägen, Halt, Orientierung und Begrenzung. Ein „Ich bin da. Du bist nicht allein mit diesem Gefühl.“

Co-Regulation bedeutet, Emotionen gemeinsam zu tragen, bis ein Kind sie selbst tragen kann.

Doch genau hier werden oft eigene Triggerpunkte berührt. Das kleine verletzte Kind in uns meldet sich, wenn wir starken Gefühlen begegnen. Wir reagieren in dem Moment nicht nur auf das Kind vor uns, sondern auch auf alte Erfahrungen in uns selbst. Der Weg der Co-Regulation verlangt deshalb nicht Perfektion, sondern Bewusstheit.

Wir werden uns in dieser Vertiefung mit dem Thema Co- und Selbstregulation auseinandersetzen und verschiedene Möglichkeiten und „Tools“ kennenlernen , welche uns unterstützen, in herausfordernden Situationen für das Kind und seine Gefühle da zu sein.

Anmeldeschluss: 22. August 2027

Preis

CHF 100.-

Anmeldung

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