6. Juli 2018

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Jäger- und Sammler-Kulturen unterschieden nicht zwischen Arbeiten, Lernen und Spielen, ist in der Fachliteratur zu lesen. Wir wollten es genau wissen und vertieften uns mit Isabel Stadnick in die traditionelle Kultur der Lakota-Indianer in den heutigen USA.

Die Schweizer Bestseller-Autorin Isabel Stadnick lebt seit vielen Jahren in der Pine-Ridge-Reservation in Süddakota (USA) und hat dort geholfen, eine Waldorf-Schule aufzubauen. Im Interview führt sie die traditionelle Lakota-Kultur zusammen mit der anthroposophischen Philosophie der Waldorf-Schule. Eine Gemeinsamkeit sieht sie in der Wichtigkeit des Spiels.

Wie spielerisch lebten die Lakota? Interview mit Isabel Stadnick

Im Interview gibt Isabel Stadnick unter anderem Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie spielerisch war das traditionelle Leben der Lakota-Indianer?
  • Welchen Bezug hatten die Lakota-Indianer zum Spielen, Lernen und Arbeiten?
  • Welchen Zusammenhang besteht zwischen der traditionellen Lakota-Kultur und der Philosophie von Waldorf-Schulen

Weitere Informationen über Isabel Stadnick und die Lakota-Waldorf-Schule

Bücher von Isabel Stadnick

Buch von Isabel Stadnick: Wanna Waki. Mein Leben bei den Lakota.

Bei den Lakota fand sie den Mann und das Land ihrer Träume …

Als Isabel Hartmann im Sommer 1989 nach Süd-Dakota reist, ahnt sie nicht, dass sie dort ihre große Liebe finden wird: Bob Stadnick, einen Lakota. Sie entschließt sich, für immer zu bleiben, und heiratet ihn. Sie ist glücklich und taucht in eine Welt ein, die schöner und gegensätzlicher nicht sein könnte. Acht Jahre später nimmt Isabel Stadnicks Schicksal eine tragische Wende: Bob stirbt. In ihrer Verzweiflung reist sie mit ihren drei Kindern in die Schweiz. Aber das Heimweh lässt ihnen keine Ruhe: Gemeinsam kehren sie im Sommer 2008 zu den Lakota zurück.

Über den Autor

Nando Stöcklin

Nando hat die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen: Nach 14 Jahren Forschung an einer Pädagogischen Hochschule zur digitalen Transformation und zum spielerischen Lernen zog es ihn dorthin, wo das Leben spielt. Er doktorierte über das spielerische Lernen und arbeitet heute als Lernbegleiter an einer spielbasierten Schule sowie als Geschäftsleiter von 'Spiel dein Leben'. Als Autor der Bücher „Spiel dein Leben“ und „Die Taverne zur angebrannten Pfanne“ widmet er sich der Kernfrage: Wie übertragen wir das Potenzial und die Magie des Spiels auf das echte Leben? Seine Mission ist es, die wissenschaftliche Erdung der Spielforschung mit der Leichtigkeit des Seins zu verweben.

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